work on progress

 

 

- an jeden, der beginnt, diese Zeilen zu lesen -

 

Dieser Inhalt ist recht gewöhnungsbedürftig, es ist daher sehr sinnvoll, in Ruhe bis zum Ende zu lesen

- und nicht nur zu überfliegen -

wenn man verstehen will, woraufhin diese Reime deuten.

 

Aus künstlerischer Freiheit heraus sind einige Aspekte sehr direkt benannt,

daher sollte sich bitte niemand verunglimpft fühlen, ich bin gern zum Austausch bereit...

 

Ja, wir leben in der spannendsten Zeit, die es je gab,

wobei es einzig wohl nur die Ewigkeit gibt, die sich aus einem permanenten "jetzt"  bildet.

 

Die fortschrittlichen Ergebnisse der Quantenphysik geben tiefe Einblicke hinsichtlich „der Existenz von allem“,

dass wohl nichts so ist, wie bis an hin gedacht.

 

Und es bedeutet zwangsläufig, dass sich ein jeder über alles grundsätzlich getäuscht hat, über sich und über die Welt,

wobei die Täuschung nicht in der Welt, sondern einzig in demjenigen liegt, "der meint" , diese Welt wahrzunehmen.

 

Aus diesen Einsichten heraus ergibt sich in Anlehnung an unseren nächtlichen Traum eine äußerst spannende Frage.

Innerhalb dessen bin ich als Träumender üblicherweise unfähig, diesen Zustand als unwirklich zu erkennen.

Erst nach dem Aufwachen, also von einem anderen Bezugspunkt aus, erkenne ich den illusionären Traumcharakter.

 

Dieser Vorgang kann gut auf die Erkenntnis über die Unwirklichkeit dieser Welt angewendet werden.

Sollte es so sein, ergibt sich daraus für alle Suchenden die wichtige Frage:

Von welchem Bezugspunkt aus wird diese Unwirklichkeit wahrgenommen?

 

Um eine Illusion als solche zu erkennen, scheint es, wie beim Traum, unabdingbar, außerhalb dieser Illusion, also im Wachzustand (?) zu sein. Wäre das der Fall, müsste man diesen außerhalb stehenden „Ort“  eindeutig benennen können.

 

Ansonsten wäre dieser wahrscheinlich ebenso irgendwie/irgendwo innerhalb dieser Illusion.

Demzufolge wäre der "Erkennende" weiterhin Teil der Illusion und dessen Einsichten würden ebenfalls diesem illusionären Charakter unterliegen.

Das wären dann Illusionen von Illusionen.

 

Sollte also diese Welt derartiger Unwirklichkeit unterliegen, ergäbe sich daraus die konsequente Frage:

Durch wen bzw. durch was und wozu entstand diese Unwirklichkeit?

 

Einstein: " Realität ist nur eine Illusion, allerdings eine sehr hartnäckige."

im Universum manifestiert sich ein Geist, der dem des Menschen weit überlegen ist“

 

Diesen Geist, den auch Einstein "noch" nicht kannte, zu enthüllen, möchten die folgenden Gedanken beitragen.

 

Ausschließlich mit diesem Geist befasst sich der Inhalt von

EIN KURS IN WUNDERN“  (EKIW)

- der Kurs blickt von dort zurück, was war, als die Zeit zu Ende war -

(mehr über die Zeit am Schluss)

 

„jetzt herrscht Stille, wo zuvor ein fieberhafter Ansturm von Gedanken war, die keinerlei Sinn ergaben...“

 

Was würdest du also sagen,

wenn für dein irdisches "Dilemma" nicht deine Eltern,

nicht deine soziale Herkunft,

nicht ein ominöser Big Bang/Urknall inklusive Evolutionstheorie

und auch kein biblischer Rachegott zuständig wären?

 

Lies also mit Vergnügen über die allumfassenden Fragwürdigkeiten dieser Welt,

besonders vom Rachegott,

von der Unwirklichkeit, besser der Ver-Rücktheit dieses Lebens und der des Todes,

aber auch - zum Trost - von der WIRKLICHKEIT.

  

............

(die einzige Weltformel, die es geben kann)

"Nichts Wirkliches kann bedroht werden.

Nichts Unwirkliches existiert."

Hierin liegt der Frieden Gottes." (EKIW)

............

 

Gedanken in Versform

 

- von der Quantenphysik zum wirklichen Leben -

 

 

in der Zeugung schon liegt der Tod - wer denkt darüber nach

bist du ein freundlich` Gott - mir bereitest derart Ungemach?

 

blökend` Schaf will ich nicht sein - such dir dafür andre Leute

unterwürfig ein Leben lang - bin dir dafür keine Beute

 

für viele du reine Liebe bist - was bist du wirklich für ein Wesen

gibst Leben nimmst es ebenso - kann sich kein Mitleid in dir regen?

 

bist Richter und Henker in einer Person - zeige deine Anklage hier

was tat ich schlimmes dir Gott - dass du so grausam bist zu mir?

 

tat ich dir solch schweres Leid - sicher nicht in diesem Leben

doch deine Rache kommt in dieser Zeit - kannst du denn nicht vergeben?

 

mag ja sein, dass ich ging fehl - den Hintergrund kann ich nicht sehn

dann wärs irdisch` Gerechtigkeit - du gibst mir diesen zu verstehn

 

denn dieses allzeit tödlich` Spiel - bringts dir oder sonst wem Lust

Christ am Kreuz, ihm wars gegeben - weißt denn du, was du tust?

 

(die Antwort auf diese Frage an Gott war EKIW )

 

 

 

willst du die Welt zum Tönen bringen - verstehend Antwort dir erringen

dafür wartet jener Weg - der einzig übers Fragen geht

in einer längst vergangnen Zeit - Griechen machten die Welt bereit

Tempelweisheit du erhältst - „Oh, Mensch, erkenne dich selbst“

 

aus eben gleicher Geisteskraft - Herr Platon jene Einsicht schafft

Höhlenmenschen leben seicht - das Licht des Geistes nie erreicht

drum fragend nach deinem Ich - die Antwort findet sicher dich

auch fragend nach dem Wir - wenn Du es suchst, kommt es zu Dir

 

mancher eines nicht versteht – Selbstbewusstsein die Flügel hebt

jeglich Urteil hindert dein Erden - dich deines SELBST bewusst zu werden

entferne diesen Stolperstein – die Einsicht wird nun allzeit dein

alle Physis ist perfekter Schein - einzig Geist nur alles Sein…

 

trau dich konsequent zu denken – laß dich nicht von Angst beschränken

mit Herz, Verstand und Sinnen - dein Selbst sucht zu erkennen

red nichts schön noch vor dir selbst – sonst du diese Welt erhältst

ein Hort zum Sterben ist sie nur - ihr einzger Sinn Zerstörung pur

 

Buddhas Mut klar hinzusehn – so konnte er sich eingestehn

dieser Planet hat nichts zu bieten – nur Tod davor sich zu hüten

flieh der Erde, die du siehst – ist bloß ein mörderisches Biest

gleich des Paradieses Schlange – und trotzdem sei nicht bange

 

größter Stolz ist unsere Lernkultur – doch alle Bildung bleibt Makulatur

seit Urzeiten ist bekannt – wenige haben es benannt

Maya ist schon längst vergessen – wir sind stärker wie besessen

Mutter Erde wurde zum Medusenhaupt - der Makrokosmos wird nun ausgeraubt

 

Gläubige und Atheisten – jeder liebt den eignen Dämon

die einen pochen auf den Höchsten - die andern sprechen diesem Hohn

Gelehrte haben festgestellt - Evolution das Leben erhält

Bekehrte wolln diese Heiden verjagen – sie können keine Zweifel vertragen

 

den unsteten Quanten – haben wirs zu verdanken

Forschung will uns was schenken – will weg vom mechanistischen Denken

sie will uns zur Einsicht lenken – das alte Erdbild zu versenken

einzumotten dieses Konterfei – zu werden endlich davon frei

 

fragend nach Welle oder Teilchen – dauert schon ein langes Weilchen

euer Phantom war Schrödingers Katze – ist sie tot, bewegt gar ihre Tatze?

Teilchen und Welle sind „Nicht-Zwei“ – Nondualität ist vollends dabei

Herr Zeilinger kann sich eingestehn – „was haben wir wohl übersehn?“

 

die Antwort fast ins Auge springt - die Liebe haben wir Menschen verloren

das jedoch nun einzusehn - ist jeder hier geboren

die Quanten könnten Brücke sein – zu schreiten hin zum Ziel

groß gar ist der Widerstand – noch klein das Mitgefühl

 

Hans-Peter Dürr - sprach sich aus dafür

fragst du nach der Wirklichkeit - gar nichts davon übrig bleibt

hier und da ein Wirk - das hat sich völlig verirrt

uns einzig zu blenden - von der Wahrheit abzuwenden

 

die Katze will ihren Schwanz ergreifen - muss Rund um Rund umeinander schweifen

wird ob der Aussichtslosigkeit - richtig wütrich mit der Zeit

sie muss immer weiter wirbeln - durchspringt den Raum kurzerhand

über Möbel und Gardinen - häuft sich bald das Durcheinand

 

ist dann alles Geschirr zerbrochen - Wandbehänge sind zu Streifen besiegt

ermattet sie und kommt zur Ruh - ihr Schwanz zu ihren Füssen liegt

was war der Sinn ihrer Raserei? - diese Frage wird sie niemals stellen

ihr Forscher könnt euch reflektiern - euch zu besinnen auf tiefere Quellen

 

ists denn so schwer zu verstehn - euer Sein wofür zu geben?

für den antreibenden Egowahn - zu vertun ein ganzes Leben?

wieso fechtet ihr vor dem Spiegel? - gewinnen werdet ihr nie

denn der Gegner seid ihr selber - seht doch ein diese Schizophrenie

 

Geist ist der Physik ein Ungeheuer – was nicht sein kann darf nicht sein

sie suchen lieber unentwegt – vergeblich der Weisen Stein

so seht doch ein ihr Wissensgötter – ihr sucht um nicht zu finden

wenn ihr einst gegangen seid – erkennt ihr eure "Sünden"

 

seid endlich Hilfe für die Welt - ihr seid an diesen Platz gestellt

nicht aus Zufall steht ihr dort - haltet ein euer gegebenes Wort

erinnert euch dem Frieden - eure Heimat heilend zu lieben

kein Auftrag je größer war – der Himmel ist euch stetig nah

 

überwindet die Scheu – macht euer Sinnen gänzlich neu

vereint euch alle im Diskurs – die Weltformel liegt im Wunderkurs

dieser Kosmos ist schiere Fiktion - Wahrnehmung geschieht durch Projektion

auf den Betrachter kommt es an – im Außen ist alles Sirenengesang

 

wo bleibt das Sternenall – wo Zeit und Raum

nach deinem Ende – wärs noch zu schaun?

ist nicht mehr dort - war nie am Ort

befand sich niemals irgendwo - vergeht mit deinem Weltego

 

chimär` ist auch die Zeit - erlebst was doch nie bleibt

nichts schreitet fort – an einen spätren Ort

die Zeiten sind schon lang verwaist - vor Äonen die es gar nie gab

lass alle Täuschung ziehn – das ist ein Traum fürs Grab

 

wir sind in dieser Welt – eine vom Leben völlig entfernte

essen Steine statt Brot – als unsere täglich Ernte

mit allzeit neuen Gedanken – will man um diese Welt ringen

doch kann es niemals gelingen – es wird nur Täuschung einbringen

 

unzählige Ideen finden sich – in den Menschheitsgeschichten

schau in die Quantenphysik – viele die Suche drauf richten

es ist ein wichtger Schritt – der einen Neubeginn vertritt

auch diese Physis ist nicht wahr – nur du als Geist in deinem Altar

 

was liegt in der Tiefe vom Leben? – es zeigt sich nicht von selbst

warum sind wir von Schmerzen umgeben? – darauf du keine Antwort erhältst

daher suchen die einen alsbald - ein hübsch verziert goldnes Kalb

die anderen stochern im Trüben - einen Gott im Nebel zu lieben

 

Gott und die Quantenphysik“ - der Herren Grün sind nur Pillen

zwei Seiten einer Medaille“ - können keinen Hunger stillen

sie leben in abgegrenzten Zirkeln - erfinden Gott in erdachten Fernen

fühlen sich als Stellvertreter - in extra elitären Kasernen

 

sie bekunden ernst zu nehmen – was die Quanten offenbaren

keine naiven Worte zu finden – über Gott dem Wahren

sie bieten mea culpa – als Demutsangebot

der Erkenntnis angemessen - im offenen Dialog

 

seht die dringenden Bitten der Menschen - nach Antwort zur Frage warum?

hört auf mit Eurem "Gefasel" - sprecht konkret, seid nicht stumm

hört ihr nicht die Klagelaute - legt ab das Janusgesicht

ist es nur salbungsvolles Gerede - vom geistigen "Habenicht"?

 

viele setzen ihre Hoffnung in Euch - weil ihr behauptet ihr wisset

ihr habet den Draht nach oben - doch ihr selbst euren Gott vermisset

dann habt doch den Mut zu sagen - auch wir können es nicht fassen

auch wir ersehnen sein Wort – Gott hat auch uns verlassen

 

Drewermann versenkt sich nach innen – „theologisch ungereimtes“  nachzusinnen

zu fragen den Heiligen Geist – diese Idee scheint ihm völlig verwaist

Jesus zu bitten hat er keine Zeit – ist für dessen Offenbarung gar nicht bereit

ist das der "Schriftgeleerte" – dem sich tiefere Einsicht verwehrte?

 

doch von Weltendramen unbemerkt – vollzieht sich neues denken

das alte braucht noch den Konflikt – will dein Augenmerk drauf lenken

so sichert es sein Überleben – nach Unterschied und Streit zu streben

den eigenen Wert nur zu betonen – des andren niemals zu belohnen

 

so kämpfen wir tagein tagaus – finden nie aus dieser Krux heraus

finden nie des Pudels Kern – wir haben den Kontrast so gern

doch Gegensätze trennen – lassen uns nicht erkennen

Kinder GOTTES sind vollkommen gleich – beim VATER eins im Himmelreich

 

denn alles was du je gemacht – die Hölle hast hierher gebracht

nicht ferne ist sie dort – sie findet sich an deinem Ort

dein Egogeist hat sie geboren – drum fühlst du dich verloren

in deiner Welt du musst jetzt leben – wo alle nach dem einen streben

 

bist ein Schatten im Weltenlauf – willst jede Sinnfrage meiden

für den Moment hinein geworfen - doch was wird dir bleiben?

malst deine Welt so bunt es geht – hast Freude an Brot und Spiele

um nicht klar hinzusehn – liebst du endliche Ziele

 

Individualität das ah und oh – dein Ego wird zum Zampano

die Welt zum Jahrmarkt muss verkommen – bist völlig darin eingesponnen

nur jagen hasten ohne Ende – wo deine Einsicht, deine Wende?

hast dich verloren auf Teufel komm raus – wartet am End nur der Leichenschmaus?

 

Karriere auf zur großen Hatz - wer mag denn nur den 2. Platz?

wenige rennen noch neben dir – der Rest Statisten auf dem Papier

dein Körper ist dein Leben – ihm hast du alles zu geben

hast noch andere Leiber vonnöten – so sie dir Glück und Liebe böten

 

brauchst diese einzig für dich – zu lieben unverbindlich

willst auch deren Körper schützen – solang du sie darfst benützen

ein Geschäft auf Gegenseitigkeit – alles doch keine echte Freiheit

ein elend Selbstbild hast du gemacht – die Liebe ist gänzlich abgeflacht

 

du baust dir noch ein Heim – dort allein zum glücklich sein

alle die zu dir gehörn – solln sich mit dir darin verschwörn

dein Schloss, dein wirkliches Erbe – verschmähst du wie die Herde

willst sein gegen deine Natur – dein SELBST die LIEBE pur

 

du schaust in diese Welt – die scheinbar Wirklichkeit enthält

einzig zur Täuschung ist sie gemacht – in endlos wundersamer Pracht

hier macht der Zauberlehrling wahr – zum Blenden ganz und gar

er hat nur einen Lebenssinn – der ist „was Ich hier bin!“

 

Waffenstarrende Besen – was bist du für ein Wesen?

Atomgetrieben die Beile – ersonnen in größter Eile

des Körpers Wohnstadt Mutter werde – umfassend zu verbrannter Erde

reinweg wirr ist dein Denken – willst alles im Wahn ertränken

 

du kamst in diese Welt – das Sterben als Idol

träumst du den Todestraum - statt des Lebens Symbol

solch übel vernichtenden Moloch - verdrängst und akzeptierst ihn doch

als grimmig Qual und Pein - wer hat verfügt es soll so sein?

 

die Welt wird Moder und Geruch – zu sterben dem ersehnten Bruch

da alles doch zugrunde geht – dein letzter Hauch ins Nichts verweht

bittest um des Meisters Spruch – befreie mich vom Aasgeruch

Goethes Magier freundlich war – doch unser macht sich mehr als rar

 

findest du deinen Lebenssinn – in dieser irren Welt

in der jede Freude – in Zerstörung zerfällt

was soll ein Leben – grausam im Tod zu beenden

wo jede Hoffnung erstirbt – diesen noch abzuwenden

 

anfangs das Leben lang erscheint - doch dauerts nur einen Moment

hast gelernt gerackert und getan – für dein Lebensfundament

für deine Kinder und deren - willst ganz viel du entbehren

doch in wenigen Jahren - keiner wirds mehr erfahren

 

weil alle dann gegangen sind – ist nirgends ein Erinnern

dass du einst warst – unter des Lebens Gönnern

so ist der Weltenlauf - den hältst du auch nicht auf

was jeder aufzuhalten vermag – die Fraglosigkeit Tag für Tag

 

der Rächergott stand einst als Pate – gab sich selber die Mandate

den Sohn für den Tod zu zeugen – Leben in grässliches Leid zu beugen

für seine höheren Zwecke - sagt er cool "so verrecke"

überließ er ihn den Häschern – seine Macht nur abzusichern

 

auch Eltern ersehnen sich ein Kind – ist deren Trieb besonders blind?

sie wollen es ins Leben heben - ihm Glück und Wohlstand geben

möchten sich selbst am Kind erfreun – ihr Vorhaben sicher nie bereun

sind fürs Kind bereit - sich krumm zu legen alle Zeit

 

wenn Eltern dieses Leben zeugen - es muss sich bald dem Tode beugen

haben beide ein tieferes Motiv? – ist denn Menschsein so attraktiv?

das Kind erlebt Trennung, Leid und Trauer – hier ist rein gar nichts von schöner Dauer

das Kind erlebt den großen Schmerz – am Elterngrab mit gebrochenem Herz

 

wolln sie im Kind ihre Existenz überdauern? – um so die eigene Leere wegzutrauern?

was war bis an hin ihr Leben? - muss das Kind den Sinn dafür geben?

so wählten sie für den Spross den Tod – war denn so groß der Eltern Not?

trauten sich nicht zu fragen warum? - führten gar das Leben ad absurdum?

 

gibt es Wirklichkeit und Wahrheit? - ist alles persönlich wird gemeint

doch findest erst des Daseins Sinn – im Lebendigen das vereint

ansonsten wäre alles Sein – vom Zufall nur kreiert

und alle weltlich Müh – in Nichtigkeit krepiert

 

die Bibel bietet Zuflucht dann – den Rachegott zu beten an

der kleinlichst deine Sünden zählt – dem reine Liebe gar nichts gilt

wie kann er solchen Zulauf finden – sind seine Kinder so voll Sünden?

sie müssen leiden durch Äonen – ihr Herrscher sitzt auf fernen Thronen

 

Adams Rabenvater war gemein – im Paradies ließ er den Buben allein

Langeweile kam hinzu - der Alte sucht halt seine Ruh

wollt auch mal erschaffen – die Tiere und die Affen

"da, nimm das Weib und hab Vergnügen – dann kann ich weiter ruhig liegen"

 

Adam fiel in einen tiefen Schlaf – schau mal in der Bibel nach

kein Hinweis aufs Erwachen – kann die Frage hier entfachen

was hat man da wohl übersehn? – und dir die Antwort zugestehn

Exegese bleibt auf Sand gebaut – der Kirchenstrauß hat wieder blind geschaut

 

herrliches Jehova schuf, brutal zugleich – schau hin ins schöne Tiere Reich

zwar keines auf Vergeltung sinnt – deren morden doch kein Ende nimmt

bei denen ists der Lebenstrieb – bei uns der Rache Hieb um Hieb

des Menschens Töten ist Kultur – schon lang folgt er des Blutes Spur

 

Gott erschuf hier sehr viel Leid – wann werden wir davon befreit?

Erdbeben, Orkane und Wassermassen – unzählige müssen ihre Heimat verlassen

Naturkatastrophen bringen große Not - viele sterben einen gewaltsamen Tod

warum macht er solche Schreckensorte – seine Liebe sind leere Worte

 

warum gab er uns Krankheit - Seuchen und Gebrechen

Pest und Siechtum – sind sein Verbrechen

rührt ihn kein Krüppel – verelendet im Leiden

was bleibt uns außer – grausame Schöpfer zu meiden

 

zur Vergeltung schuf er Wesen – kräftige Körper ganz erlesen

außen die schönsten Leiber – Männer, besonders die Weiber

innen ein Klärwerk mit muffigem Lärm - Kot, Urin, Schweiß und Gedärm

soll stets uns ermahnen – seinen Groll auf unsere Ahnen

 

er ist ein Pfau ohne Mitgefühl – für seine Kinder völlig kühl

den kleinsten Fehler hart zu strafen – eh sie vor Gram ins Nichts entschlafen

nicht nur für jenen Moment – ewge Zeiten sind wir getrennt

dass ganz in Vergessenheit gerät – Adams damalige Aktivität

 

solch Götter brauchen Menschenhorden – erhalten so die größten Orden

wolln göttlich angebetet sein – du bleibst natürlich immer klein

musst Lobgesang erweisen – er bleibt derweil auf Reisen

sucht sich neue Menschenscharen – zu vergrößern seinen Harem

 

ihm zu Ehren Dome und Kathedralen – musst damit deine Schuld bezahlen

belohnst ihn mit Marmor und Gold – hoffend er sei dir abhold

besänftigst mit Liedern und Chören – dass er soll dich erhören

durch Dienen und Spenden – dein Elend zu wenden

 

Bilder und Statuen in Hülle – Säulen und Fresken in Fülle

mit vollendeten Künsten – ihm sein zu Diensten

ihn gütig zu stimmen – zu enden sein Grimmen

bittend "sei nicht mehr böse" - damit er dich endlich erlöse

 

er ist wie alle Götter sind – Lobabhängig wie ein Kind

erzwingt bei allen Ergebenheit – weil ihm sonst nichts übrig bleibt

er geht nicht zum Entzug – dazu ist er viel zu klug

dafür ist jeder Untertan – ihm auf ewig zugetan

 

Anteros und Demiurgen - Götter ihrer Todesburgen

sie lassen alles drum verderben - sämtliche Kinder müssen sterben

jungfräulich, gar mit Schuld behangen – sind ausnahmslos drin eingefangen

warum suchst du der Knechte Pein – fragst nicht "kann das denn sein?"

 

solch Schöpfer einzig Hass und Gewalt – gleich der Gotteskrieger eiskalt

Allahu Akbar sein Schlachtenruf – mit vollster Unterwerfung er dich schuf

maxima culpa dein Leben lang – bis es deine Kräfte völlig auswrang

erschreckend ob solcher Psyche – launenhaft gleich der Tyche

 

sollt ein Mensch so grausam denken – man würd ihn in der Klaps versenken

wo alle Schizophrenen weilen – deren gespaltnen Geist zu heilen

nur für diesen schwersten Fall – ist keine Heilung selbst im All

es bleibt nur Liebe anzubieten – bisher wollt er sich davor hüten

 

dieser Gott ein greiser Pensionär – die üblen Memoiren sind reine Mär

Bücher mit 7 Siegeln – solln dir dein Leben verübeln

er will sich daran weiden – es müssen alle unter ihm leiden

du kannst ihn ruhig meiden – diesen alten Zopf abschneiden

 

dank Freud wir vieles wissen – was Verdrängung hat zerrissen

Eloah als Kind hat wohl viel gelitten – ihm ist die Menschlichkeit entglitten

kann Knast uns vor ihm retten – seine Macken fest zu ketten

bevor das Schlimmste sonst entsteht – die Menschheit ganz zugrunde geht

 

den Tod hat die Kirche anerkannt - den lebenden SOHN daraus verbannt

nun ziert ein Leichnam solches Haus – sie warfen IHN auf ewig hinaus

damit wir nicht vergessen – warum wir sind hier eingesessen

müssen abarbeiten unsere Schuld – für jenen Dämon die größte Huld

 

Jesus machten sie zum Götzen – seine Liebe zu ersetzen

ein Popanz in den Himmeln - sein Andenken zu verstümmeln

Kirchenfürsten jede Menge – singen weltliche Gesänge

nur Geistloses übrig bleibt – Machtgehabe allezeit

 

der Papst sich heilig nennt - steht er so nah bei Gott?

gibt sich Jesus in Rom zu erkennen - oder ists beiden dort zu bigott?

kluge Exegeten definieren – wie sich der Himmel zu zeigen hat

Gläubige derweil beten fromm – nehmen vor den Mund jedes Blatt

 

doch Gespenster fühln sich nicht betroffen - rein Blendwerk ists auf sie zu hoffen

Milliarden ersehnen solch Phantom – doch ists bloß die eigne Projektion

sehen ihren persönlichen Groll – in jedem der böse sein soll

so wurde dieser Götzengott geboren – mit ihm sind wir auf immer verloren

 

denn er liebt nur einen Sohn – ließ ihn martern, welch ein Hohn

vor solchem Irren sei gewarnt – doch wurde er schon ganz enttarnt

Voltaire vor Zeiten hats erkannt – mit klaren Worten es benannt

Gott schöpft sein Ebenbilde – der Mensch hat gleiches stets im Schilde

 

dein geistig VATER von ganz andrer Art – hat stets seine Kinder um sich geschart

brauchst nicht der Schlange zu glauben – den Himmel kann dir niemand rauben

die Trennung hat es nie gegeben - wie die meisten unwissend reden

dass hier alles so fest erscheint – dein Ego hats zusammengereimt

 

mit göttlich Kräften ausgestattet – scheint es lang noch nicht ermattet

es projiziert sein Leben lang - ihm ist um gar nichts bang

schafft Universen und Höllen – mit Teufeln und Göttern in Himmeln

schafft Raum als auch die Zeit – ist zu allen Projektionen bereit

 

wir Lehrlinge zaubern so gern – ist es auch noch so fern

alles scheint uns wirklich echt – wahrzunehmen ist uns ganz recht

Phantasie kennt keine Grenze – wir erspinnen in voller Gänze

doch ist es absolut bedeutungslos – unser VATER weiß nichts vom Erdenlos

 

dein Ego ists was du gewählt – was dich und alle Menschen quält

du kannst Befreiung finden – von allen deinen Sünden

wo Utopien sich bünden – die nur auf Urteil gründen

dazu auch diese Welt – die sich genau dadurch erhält

 

wenn Maya zur Wirklichkeit sich wendet – wenn jegliche Trennung völlig endet

zu jedem du reine Liebe hegst – Wohlwollen mit allen pflegst

wenn die Einsicht dich vollendet – dieses Irrenhaus nicht mehr blendet

wenn dich die Sehnsucht kräftig packt – ergreife dann den letzten Akt

 

ein kleiner Weg liegt noch vor dir - zu enden deine Egotortur

hast um all dies hier gebeten – was in dein Leben ist eingetreten

vergib dir deine Spekulation – befrei diese Weltenfiktion

einzig das Jetzt der Ewigkeit harrt – denn endlos ist seine Gegenwart

 

was soll es zu klagen - „die Welt hat ihn nicht erkannt“

ihr wollt euch vor ihm hüten – er soll bleiben ungenannt

doch er kam wieder - in zeitgemäßer Art

alle sind berufen - doch die Kirche bleibt hart

 

Jesus es als erster sah – ein jeder ist ihm vollends nah

er wartet nicht fern im Himmel – nur unser Geist will Schlachtgetümmel

sein Auftrag auch jetzt nur Friede – seine allumfassende Liebe

was vor Zeiten wohl niemand verstand – dass gibt er heute neu bekannt

 

wer Jesus wirklich war - in der großen Menschenschar

er ist Primus unter Gleichen - er wird nie von uns weichen

so auch die Kirche ihn von uns trennt - als mit uns gleich nicht anerkennt

sein Wort ist uns gegeben - wir dürfen mit ihm leben

 

dein Reich ist nicht von dieser Welt – rein Projektion dich hier erhält

such nicht weiter in Dunkelheit – nach einem Licht das dich befreit

hast stets gefunden Imagination – allgegenwärtig scheint sie schon

ob im Schlafe gar im Wachen – einst wirst du darüber lachen

 

wach auf du Träumer im Traum – Verzweiflung gib keinen Raum

Vergebung ist sofort bereit - warst ständig doch in Sicherheit

hoff nicht auf Illusion – dein Himmel wartet schon

auf dich mit allen Brüdern – gemeinsam uns einzugliedern

 

wend dich deinem SCHÖPFER zu – göttlich allein sind ER und DU

vergib die Schuld die dich bedrängt – sie hatte dich sehr eingeengt

jeder wird so dein Bruder sein – er ist dein Wesen makelrein

sein Glück wird deines werden – bis über die Zeit auf Erden

 

dein VATER sucht die Trennung nicht – Einssein ist ewig seine Pflicht

der SOHN der wir alle sind – erschaffen als SEIN eines Kind

im CHRISTUS vollkommen gleich – als eins im Himmelreich

das Gegenteil dieser Welt – die alle Hoffnung dir vergällt

 

dein VATER alles schöpfen kann – was seinem Wesen sich ersann

GOTT kann keine Kriege enden – auch kein Leid kann er wenden

sein GEIST hat niemals Leid erschaffen – anderes behaupten nur die "Pfaffen"

um dich zu halten bei ihnen – weiter deren Dämon zu dienen

 

der HÖCHSTE ist nondual – als EINHEIT ohne Plural

ER ist nur Freude-Liebe-Frieden – kann deine ganze Not besiegen

ewiges nur ER kann erschaffen – wirst jeglich Furcht dich so entraffen

gleich SEINER ER dich schuf – nun folge CHRISTI Ruf

 

Jesus weist zur wirklichen Welt – was irdisch Blick dir vorenthält

folge seinen Worten treu – dein Leben hier wird gänzlich neu

er bietet jedem seine Hand – sein Frieden hat die Angst verbannt

der HEILIGE GEIST der Mittler ist – zu sein, was du seit jeher bist

 

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- Jesus in seiner Offenbarung (EKIW) -

 

„Wer einen solchen GOTT liebt,

der weiß nicht um Liebe, weil er verleugnet hat, dass das Leben wirklich ist.“

 

„Ein liebender Vater lässt es nicht zu,

dass sein Kind sich Schaden zufügt oder seine eigene Zerstörung wählt.“

 

„Wer verfügt, dass alle Dinge vergehen, in Staub, Enttäuschung und Verzweiflung enden,

kann nur gefürchtet werden“

 

„Wenn GOTT wirklich ist, dann gibt es keinen Schmerz.

Wenn der Schmerz wirklich ist, dann gibt es keinen GOTT.“

 

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Ein Kurs in Wundern - aus höchsten geistigen Quellen der Menschheit in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts überantwortet. Der Kurs beinhaltet neueste Erkenntnisse u. a. der Physik, der Psychologie sowie anderer Quellen, die so alt sind wie die Menschheit und daher ebenso aktuell, weil nicht nur die Zeit eine Illusion ist.

 

Wer die Qualen von uns Menschen sieht, die scheinbar seit Äonen andauern, die bei klarer Überlegung auch mit modernster Technik niemals beendet werden können, da letztlich alles in der individuellen Zerstörung, im Tod und damit in der Verzweiflung endet, der findet im Kurs gänzlich nachvollziehbare Hinweise, warum es so ist, wie es hier zu sein scheint.

 

Ein Kurs in Wundern ist ein umfassendes Werk zum Selbststudium über Vergebung von Illusionen. Denn Illusionen sind die Grundlage für alles Elend, was ein jeder auf Erden - scheinbar - erlebt. Der Kurs bietet für alle, die bereit sind, es zuzulassen, eine grundlegende Änderung des Denkens, weg von angst- und konfliktbeladenen Denkmustern hin zu Frieden und Liebe, der einzigen Voraussetzung, diesem irdischen Elend ein Ende zu bereiten. Und dieses Elend zeigt sich von früh an in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen...

 

"... wir lieben einen anderen, um selber etwas zu bekommen. Das ist in der Tat, was in der Traumwelt als Liebe gilt. Es kann keinen größeren Fehler als diesen geben, denn die Liebe ist unfähig, irgendetwas zu verlangen. ... Die besonderen Beziehungen der Welt sind zerstörerisch, selbstsüchtig und auf kindische Art egozentrisch...." (Jesus in EKIW)

 

Nachfolgend ein kurzer Ausschnitt bezüglich des Anfangs von allem, der - scheinbaren - Trennung von Gott, die in der Bibel als Sündenfall definiert wurde, die zu dieser allumfassenden Illusion unseres Seins führte und die gleichzusetzen ist mit dem Urknall, dem Beginn von Raum/Materie und Zeit.

 

  • Kap 2 TRENNUNG UND SÜHNE

I. Die Ursprünge der Trennung

 

1. Sich auszudehnen ist ein grundlegender Aspekt GOTTES, den ER SEINEM SOHN verlieh. In der Schöpfung dehnte GOTT SICH SELBST zu SEINEN Schöpfungen aus und erfüllte sie mit demselben liebevollen WILLEN, zu erschaffen. Du bist nicht nur voll und ganz erschaffen worden, sondern du bist auch vollkommen erschaffen worden. In dir ist keine Leere. Wegen deiner Ähnlichkeit mit deinem SCHÖPFER bist du schöpferisch.

Kein Kind GOTTES kann diese Fähigkeit verlieren, weil sie dem inne wohnt, was es ist, aber es kann sie unangemessen anwenden, indem es projiziert . Die unangemessene Anwendung der Ausdehnung - oder die Projektion - geschieht, wenn du glaubst, dass in dir eine Leere oder ein Mangel existiert und dass du diese mit deinen eigenen Ideen statt mit Wahrheit ausfüllen kannst (wir Zauberlehrlinge).

 

Dieser Vorgang beinhaltet die folgenden Schritte:

  • Erstens glaubst du, dass das, was GOTT erschaffen hat, durch deinen eigenen Geist verändert werden kann.
  • Zweitens glaubst du, dass das, was vollkommen ist, unvollkommen oder mangelhaft gemacht werden kann.
  • Drittens glaubst du, dass du GOTTES Schöpfungen verzerren kannst, dich eingeschlossen.
  • Viertens glaubst du, dass du dich selbst erschaffen kannst und dass die Richtung deiner eigenen Schöpfung bei dir liegt.

2. Diese miteinander verwandten Verzerrungen stellen ein Bild dessen dar, was eigentlich bei der Trennung oder dem »Umweg in die Angst« geschah. Nichts von alledem existierte vor der Trennung, noch existiert es tatsächlich jetzt. Alles, was GOTT erschuf, ist so wie ER. Die Ausdehnung, wie GOTT sie vornimmt, ist dem inneren Strahlen ähnlich, das die Kinder des VATERS von IHM erben. Ihre wahre Quelle liegt im Inneren.

 

Das trifft ebenso auf den SOHN wie auf den VATER zu. In diesem Sinne schließt die Schöpfung sowohl die Erschaffung des SOHNES durch GOTT ein als auch die Schöpfungen des SOHNES, wenn sein Geist geheilt ist. Dies erfordert, dass GOTT den SOHN mit einem freien Willen ausgestattet hat, weil jede liebevolle Schöpfung frei, in einer einzigen fortlaufenden Linie, gegeben wird, in der alle Aspekte den gleichen Rang haben.

 

3. Das Paradies oder der Zustand vor der Trennung war ein Geisteszustand, in dem nichts benötigt wurde. Als Adam auf die »Lügen der Schlange« hörte, war alles, was er hörte, Unwahrheit. Du brauchst nicht weiterhin zu glauben, was nicht wahr ist, es sei denn, du entscheidest dich dazu. Das alles kann buchstäblich plötzlich, in einem Augenblick verschwinden, weil es lediglich eine Fehlwahrnehmung ist. Was man in Träumen sieht, erscheint sehr wirklich. Indessen heißt es in der Bibel, dass ein tiefer Schlaf auf Adam fiel, und nirgends findet sich ein Hinweis auf sein Erwachen.

Die Welt hat noch kein umfassendes Wiedererwachen oder eine umfassende Wiedergeburt erfahren. Eine solche Wiedergeburt ist unmöglich, solange du fortfährst, zu projizieren oder fehlzuerschaffen. Doch liegt es weiterhin in dir, dich auszudehnen, so wie GOTT SEINEN GEIST auf dich ausdehnte. In Wirklichkeit hast du nur diese eine Wahl, weil dir dein freier Wille zu deiner Freude, das Vollkommene zu erschaffen, gegeben wurde.

 

4. Alle Angst lässt sich letztlich auf die grundlegende Fehlwahrnehmung zurückführen, dass du die Fähigkeit hast, GOTTES Macht zu usurpieren. Natürlich kannst du dies weder tun, noch warst du je fähig, es zu tun. Hier ist die wahre Grundlage für dein Entrinnen aus der Angst.

Das Entrinnen wird dadurch herbeigeführt, dass du die SÜHNE annimmst (alle Illusionen aufzugeben), was dich in die Lage versetzt, einzusehen, dass deine Irrtümer niemals wirklich stattgefunden haben. Erst nachdem der tiefe Schlaf auf Adam gefallen war, konnte er Alpträume haben.

 

Wird plötzlich ein Licht angemacht, während jemand einen furchtbaren Traum hat, so deutet er womöglich anfangs auch das Licht so, als gehöre es zu seinem Traum, und fürchtet sich davor. Wenn er aber erwacht, wird das Licht richtiger Weise als Befreiung aus dem Traum wahrgenommen, dem dann nicht länger mehr Wirklichkeit beigemessen wird. Diese Befreiung hängt nicht von Illusionen ab. Die Erkenntnis, die erleuchtet, macht dich nicht nur frei, sondern zeigt dir auch deutlich, dass du frei bist (und immer frei warst)

 

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Hier noch ein paar Kurs- Aspekte, die weit über die Ergebnisse der Quantenphysik hinausgehen

  • Er merkt nicht, dass er diese Welt macht, denn es gibt keine Welt außerhalb von ihm.

  • Doch diese Welt ist nur im Geiste ihres Machers, zugleich mit seiner wirklichen Erlösung.

  • Glaube nicht, dass sie (diese Welt) außerhalb von dir ist, denn nur wenn du begreifst, wo sie ist, gewinnst du die Kontrolle über sie.

  • Die Welt an sich ist nichts. Dein Geist muss ihr Bedeutung geben. Und was du in ihr siehst, sind deine Wünsche, ausagiert, damit du sie anschauen und sie für wirklich halten kannst. Vielleicht meinst du, nicht du habest die Welt gemacht, sondern du seiest ungewollt an einen Ort gekommen, der bereits gemacht war und schwerlich darauf gewartet hat, dass deine Gedanken ihm Bedeutung geben. In Wahrheit aber hast du genau das vorgefunden, wonach du Ausschau hieltest, als du kamst.

  • Es gibt keine Welt losgelöst von deinen Wünschen, und darin liegt deine letztendliche Befreiung. Du brauchst nur dein Denken über das zu ändern, was du sehen willst, und die ganze Welt muss sich entsprechend auch verändern.

  • Stolz aber ist es, der behauptet, du seiest in eine Welt gekommen, die ganz getrennt von dir ist, die unzugänglich ist für deine Gedanken und völlig unabhängig davon, was du zufällig von ihr denkst. Es gibt keine Welt! Das ist der zentrale Gedanke, den der Kurs zu lehren versucht. Nicht jeder ist bereit, ihn anzunehmen, und jeder muss so weit gehen, wie er sich auf dem Weg zur Wahrheit führen lassen kann. Er wird wiederkehren und noch weiter gehen oder vielleicht eine Weile zurücktreten, um dann wiederzukehren.

  • Du bist, wie GOTT dich schuf. Wie kann eine Welt von Zeit und Ort denn existieren, wenn du so bleibst, wie GOTT dich schuf?

  • Es gibt keine von deinen Ideen unabhängige Welt, weil Ideen ihre Quelle nicht verlassen und du die Welt in deinem eigenen Geist gedanklich aufrechterhältst.

  • Wenn du jedoch so bist, wie GOTT dich schuf, kannst du nicht getrennt von IHM denken und nichts machen, was SEINE Zeitlosigkeit und LIEBE nicht teilt. Gehören diese zu der Welt, die du jetzt siehst? Erschafft sie wie ER? Wenn dieses nicht der Fall ist, ist sie nicht wirklich und kann überhaupt nicht sein. Wenn du wirklich bist, ist die Welt, die du siehst, falsch, denn GOTTES Schöpfung ist in jeder Weise anders als die Welt. Und wie es SEIN GEDANKE war, durch den du erschaffen wurdest, so sind es deine Gedanken, die sie gemacht haben und sie befreien müssen, damit du die GEDANKEN erkennen kannst, die du mit GOTT teilst.

  • Es gibt keine Welt, weil sie ein Gedanke ist, der getrennt von GOTT ist und dazu gemacht, VATER und SOHN zu trennen und einen Teil von GOTT SELBST loszubrechen, um so SEINE GANZHEIT zu zerstören. Kann eine Welt, die aus dieser Idee stammt, denn wirklich sein? Kann sie irgendwo sein?

  • Die Zeit ist schon bestimmt. Sie erscheint ziemlich willkürlich. Doch gibt es keinen Schritt auf diesem Weg, den irgend jemand nur aus Zufall tut. Er ist bereits von ihm gegangen worden, auch wenn er sich noch gar nicht auf den Weg gemacht hat. Denn die Zeit erstreckt sich nur scheinbar in eine Richtung. Wir unternehmen lediglich eine Reise, die schon vorbei ist. Und dennoch scheint sie eine Zukunft zu haben, die uns noch unbekannt ist.

  • Zeit ist ein Kunstgriff, ein Taschenspielertrick, eine Riesenillusion, in der Figuren wie durch Zauberei kommen und gehen. Doch hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan, der sich nicht ändert. Das Drehbuch ist geschrieben. Wann die Erfahrung eintreten wird, um dein Zweifeln zu beenden, das steht fest. Denn wir sehen die Reise nur von jenem Punkt, wo sie geendet hat, indem wir auf sie zurückblicken und uns einbilden, wir würden sie noch einmal unternehmen und im Geist Revue passieren lassen, was vergangen ist.

  • Die Welt ist überhaupt nie gewesen. Die Ewigkeit bleibt ein konstanter Zustand.

  • Alles Lernen war bereits in SEINEM GEIST, vollständig und vollbracht. ER sah alles, was die Zeit birgt, und gab es jedem Geist, dass ein jeder bestimmen möge - von einem Punkt, an dem die Zeit beendet war - wann er zur Offenbarung und Ewigkeit befreit werde. Wir haben bereits mehrmals wiederholt, dass du nur eine Reise unternimmst, die schon vorbei ist.

  • Wir übernehmen lediglich die Rolle, die uns vor langem zugewiesen wurde und die ER als vollkommen erfüllt wahrnahm, DER das Drehbuch der Erlösung schrieb in SEINES SCHÖPFERS NAMEN und im NAMEN DES SOHNES SEINES SCHÖPFERS.

  • Jetzt gibt es Arbeit zu verrichten, denn die, die in der Zeit sind, können von Dingen, die über sie hinausgehen, sprechen und auf Worte hören, die erklären, dass das, was noch geschehen wird, bereits vergangen ist.

  • Komm heim. Du hast dein Glück an fremden Orten und in fremden Formen, die keinerlei Bedeutung für dich haben, nicht gefunden, obschon du sie bedeutungsvoll zu machen suchtest. Es ist nicht diese Welt, wo du hingehörst. Du bist ein Fremder hier. Doch ist es dir gegeben, die Mittel zu finden, wodurch die Welt nicht länger mehr ein Kerkerhaus oder ein Gefängnis für irgend jemanden zu sein scheint.

  • Es gibt keinen Frieden außer dem Frieden GOTTES, weil ER einen SOHN hat, der keine Welt machen kann, die in Opposition zu GOTTES WILLEN und zu seinem eignen steht, der derselbe wie der SEINE ist. Was könnte er in einer solchen Welt zu finden hoffen? Sie kann keine Wirklichkeit haben, weil sie nie erschaffen wurde...

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Was hier zu lesen ist, tönt für manche wohl recht abenteuerlich – seis drum.

 

Doch wer sich den Naturwissenschaften verpflichtet fühlt, weiß, dass alles, was dort als wirklich akzeptiert wird, in gewisser Hinsicht "unbewiesen" ist, wobei die Frage danach, was als Beweis angesehen wird, gestellt werden sollte. Daher werden diese Erkenntnisse auch richtigerweise Theorien (z.B. Evolutionstheorie) genannt.

 

Wer sich allein mit der Frage befasst, ob man sich selbst über die eigene Sinneswahrnehmung als seiend beweisen kann, wird anerkennen müssen, das nicht mal das möglich ist.

 

Denn alles, von dem wir meinen, es im Außen wahrzunehmen, und dazu gehört der eigene Körper ebenso, entsteht auf ominöse Weise in einer Blackbox namens Gehirn. Das zugehörige Erkenntnisorgan nennen wir Bewusstsein.

 

Keiner weiß, wie beides miteinander in Verbindung steht, denn erstes ist physischer, zweites ist geistiger Natur.

 

Keiner weiß, was Bewusstsein ist. Und alles spielt sich im Rahmen dessen ab, was wir Leben nennen. Gleichwohl weiß auch keiner zu benennen, was Leben ist. Es bleibt einzig bei der Beschreibung der äußeren Erscheinungen dieses Phänomens.

 

Daher möchte ich anregen, dass die Aussagen von EKIW zumindest als Theorie in die Diskussion über die Grundfragen der "Existenz von allem" aufgenommen werden.

 

So manche Theorien haben sich auf diese Art im Laufe der Zeit gefestigt, andere wurden eher verworfen.

 

EKIW bringt viele tiefstgründige Anregungen über unser physisches als auch geistiges Dasein in dieser Welt und machte schon in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts eindeutige Aussagen über die Illusionshaftigkeit dieser Welt. Daraus folgernd bestünde im Laufe der Zeit die Möglichkeit, weitere Überlegungen zur Verifikation bzw. zur Falsifikation anzustellen. Das entspricht der üblichen wissenschaftlichen Vorgehensweise.

 

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  • EKIW als PDF - kostenlos herunterladen: http://liebevoll-wei.se/KiW-Gesamt.pdf (Link kopieren und einsetzen)
  • EKIW die Originalversion in Englisch: http://www.jcim.net/acim_us/Acim.php
  • von dieser Webseite ist kopieren erlaubt
  • weitere vielfältige Informationen über "Ein Kurs in Wundern" im Internet

 

 

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